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Google Unternehmensprofil: 10 Hacks, die kaum jemand nutzt

Das Google Unternehmensprofil ist für lokale KMU oft wirksamer als die eigene Website. Trotzdem bleiben die meisten Profile halb ausgefüllt. Hier sind zehn Kniffe, die über das Übliche hinausgehen, mit Anleitung zum direkten Umsetzen.

Fabienne SchneiderFabienne Schneider
1. November 2026 · 8 Min. Lesezeit
Titelbild zum Artikel: Google Unternehmensprofil: 10 Hacks, die kaum jemand nutzt
Foto: Tim Mossholder / Unsplash

Öffnungszeiten eintragen und Logo hochladen: Das machen alle. Die folgenden Punkte machen die wenigsten. Du brauchst dafür nur Zugriff auf dein Profil. Am einfachsten suchst du bei Google eingeloggt nach deinem Firmennamen, dann erscheint das Bearbeitungsmenü direkt über den Suchergebnissen.

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eher halten Kundinnen und Kunden ein Unternehmen für seriös, wenn sie ein vollständiges Unternehmensprofil auf Google Suche und Maps finden.

Quelle: Google Business Profile Hilfe

1. Website-Link mit UTM-Parametern versehen

Standardmässig landen Besuche aus deinem Profil in Google Analytics als normale Google-Suche. Du weisst also nicht, wie viel dein Profil bringt. So geht es: Hänge an deinen Website-Link Parameter an, zum Beispiel ?utm_source=google&utm_medium=organic&utm_campaign=unternehmensprofil. Den fertigen Link erstellst du mit meinem UTM-Generator. Im Profil unter «Kontakt» → «Website» einfügen.

2. Die richtige Hauptkategorie und alle passenden Zusatzkategorien

Die Hauptkategorie hat grossen Einfluss darauf, bei welchen Suchen du erscheinst. Viele wählen sie zu allgemein. So geht es: Suche bei Google nach deiner Leistung in deiner Region, öffne die Profile der ersten drei Mitbewerber und schau, welche Kategorie unter dem Namen steht. Wähle die präziseste Hauptkategorie und ergänze Zusatzkategorien für weitere Angebote. Aber nur, was du wirklich anbietest.

3. Leistungen einzeln anlegen, mit Beschreibung

Unter «Leistungen» kannst du jede Dienstleistung einzeln erfassen und beschreiben. Diese Texte werden kaum genutzt, dabei liest Google sie mit. So geht es: Pro Leistung ein Eintrag mit klarem Namen («Steuererklärung für Selbständige» statt «Steuern») und zwei, drei Sätzen, für wen sie ist und was sie bringt.

4. «Produkte» als Schaufenster für Dienstleistungen

Der Bereich «Produkte» ist nicht nur für Läden. Er erscheint als Karten mit Bild direkt im Profil, auch auf dem Handy. So geht es: Lege deine drei wichtigsten Angebote als Produkte an, jeweils mit eigenem Foto, kurzer Beschreibung, optional Preis ab, und einem Button, der auf die passende Unterseite deiner Website führt.

5. Den Bewertungslink als QR-Code

Den direkten Link, über den Kundinnen eine Bewertung schreiben können, findest du im Profil unter «Rezensionen anfordern». So geht es: Link kopieren, als QR-Code auf Rechnung, Visitenkarte oder den Abschluss-Termin bringen und in die Dankes-E-Mail nach einem Projekt einbauen. Wichtig: Google verbietet Belohnungen für Bewertungen. Also bitten, nicht belohnen.

6. Um konkrete Bewertungen bitten

Seit Google den Bereich «Fragen und Antworten» Ende 2025 entfernt hat, beantwortet eine KI-Funktion in Maps Fragen zu deinem Unternehmen. Sie stützt sich dabei auf Profilangaben und Bewertungen. Eine Bewertung wie «Hat unsere Website in drei Wochen neu aufgebaut, super erreichbar» ist darum mehr wert als «Top!». So geht es: Bitte Kundinnen, in ein, zwei Sätzen zu schreiben, wobei du konkret geholfen hast.

7. Auf jede Bewertung antworten, mit Inhalt

Antworten zeigen, dass du dich kümmerst, und sie liefern zusätzliche Informationen. So geht es: Persönlich danken, das konkrete Projekt nennen und natürlich erwähnen, was du gemacht hast. Zum Beispiel: «Danke, Sandra! Es hat Spass gemacht, euren Webshop für die Zentralschweiz neu aufzusetzen.» Kein Keyword-Stapeln, das wirkt unecht.

8. Beiträge als Mini-Newsletter

Mit Beiträgen zeigst du Neuigkeiten, Angebote und Events direkt im Profil. Ob sie das Ranking verbessern, ist umstritten. Für Menschen, die dein Profil anschauen, wirken sie aber lebendig und aktuell. So geht es: Einmal im Monat einen Beitrag mit eigenem Foto, einem Satz zum Nutzen und einem Button, etwa zu einem neuen Blogartikel oder einem Workshop.

9. Sonderöffnungszeiten vor jedem Feiertag

Ein Klassiker, den fast alle vergessen. Wer an Auffahrt vor verschlossener Tür steht, schreibt selten eine gute Bewertung. So geht es: Unter «Öffnungszeiten» → «Besondere Öffnungszeiten» alle Feiertage des Jahres einmalig im Januar eintragen. Google zeigt dir dazu auch Vorschläge an.

10. Gleiche Angaben überall, auch auf local.ch und search.ch

Google und KI-Suchen gleichen deine Angaben mit anderen Verzeichnissen ab. Unterschiedliche Adressen, Telefonnummern oder Firmennamen schaffen Misstrauen. So geht es: Prüfe deinen Eintrag auf local.ch, search.ch, im Handelsregister, bei Verbänden und auf LinkedIn. Name, Adresse und Telefonnummer müssen exakt gleich geschrieben sein.

Bonus: Schau, wonach die Leute suchen

Unter «Leistung» siehst du, mit welchen Suchbegriffen Menschen dein Profil gefunden haben. Taucht dort ein Begriff auf, den du auf deiner Website nicht verwendest, ist das ein Hinweis für einen neuen Abschnitt oder Blogartikel.

Quellen
  1. Google Business Profile Hilfe
  2. Google Richtlinien für Unternehmensprofile
  3. Search Engine Roundtable, Dezember 2025

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