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Wissen · Glossar

Marketing-Deutsch, übersetzt.

SEO? Hä. Ads? What?

Marketing hat mehr Abkürzungen als ein Steuerformular. Hier erkläre ich die wichtigsten Begriffe aus SEO, Social Media, Content, Online Werbung, E-Mail, Website, Strategie und KI: kurz übersetzt, präzise erklärt und mit Praxis-Tipps. Klick drauf, und es macht klick.

117 Begriffe, übersetzt in normales Deutsch

A/B-TestZwei Versionen, eine gewinnt.

Du zeigst zwei Varianten gleichzeitig unterschiedlichen Gruppen, zum Beispiel zwei Betreffzeilen, Überschriften oder Buttons, und misst, welche besser abschneidet. Ändere pro Test nur eine Sache, sonst weisst du nicht, was gewirkt hat.

Website & Conversion
AbmelderateWie viele sich verabschieden.

Der Anteil der Empfänger, die sich nach einer E-Mail abmelden. Ein paar Abmeldungen sind normal und sogar gesund. Steigt die Rate plötzlich, passen Thema oder Häufigkeit nicht.

E-Mail
Above the FoldWas man sieht, ohne zu scrollen.

Der Bereich einer Website, der beim Laden sofort sichtbar ist. Hier muss in wenigen Sekunden klar werden, was du anbietest, für wen und was der nächste Schritt ist.

Website & Conversion
AbsprungrateRein, umschauen, tschüss.

Der Anteil der Besuche ohne weitere Interaktion. In Google Analytics 4 ist das der Gegenwert zur «Engagement-Rate»: Ein Besuch gilt als engagiert, wenn er länger als 10 Sekunden dauert, eine Conversion auslöst oder mehrere Seiten umfasst. Eine hohe Absprungrate ist nicht automatisch schlecht, oft passen aber Erwartung und Inhalt nicht zusammen.

Website & Conversion
AEOSEO für Antwortmaschinen.

Answer Engine Optimization bereitet Inhalte so auf, dass Suchmaschinen, Sprachassistenten und KI-Tools sie direkt als Antwort ausspielen können. Das heisst: eine konkrete Frage als Überschrift, darunter eine knappe Antwort in zwei bis drei Sätzen, danach die Details.

Praxis-Tipp: Eine gut gepflegte FAQ-Seite mit FAQ-Schema ist der einfachste Einstieg in AEO.

SEO & Sichtbarkeit
Agentic AIKI, die nicht nur redet, sondern macht.

Der Ansatz, KI-Agenten ganze Arbeitsabläufe übernehmen zu lassen statt einzelne Fragen zu beantworten. Im Marketing zum Beispiel: Wettbewerber beobachten, Reports erstellen, Content-Entwürfe vorbereiten oder Leads vorsortieren.

Praxis-Tipp: Klein anfangen: ein wiederkehrender Ablauf, klare Regeln, ein Mensch, der freigibt.

KI
AlgorithmusDer Türsteher deines Feeds.

Die Logik, mit der Instagram, LinkedIn, TikTok und Co. entscheiden, wer deinen Beitrag wann sieht. Wichtige Signale sind Verweildauer, Kommentare, Speichern und Teilen sowie die bisherige Beziehung zwischen dir und deinen Followern.

Praxis-Tipp: Regelmässig posten und auf Kommentare antworten bringt mehr als der «perfekte» Zeitpunkt.

Social Media
Alt-TextBildbeschreibung für alle, die nicht sehen.

Ein kurzer Text, der beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist. Er hilft Menschen mit Screenreader, und Suchmaschinen verstehen dadurch deine Bilder. Gut ist eine konkrete Beschreibung, keine Aneinanderreihung von Keywords.

SEO & Sichtbarkeit
B2B / B2CGeschäftskunden oder Privatkunden.

B2B (Business to Business) heisst, du verkaufst an Unternehmen, B2C (Business to Consumer) an Privatpersonen. Im B2B entscheiden oft mehrere Personen und die Wege sind länger. Im B2C zählen Emotion und Tempo stärker.

Strategie & Branding
BacklinkEine Empfehlung von einer anderen Website.

Ein Link von einer fremden Website auf deine. Für Google ist er ein Vertrauenssignal, besonders wenn er von einer thematisch passenden und seriösen Seite kommt. Wenige gute Links schlagen viele schlechte, gekaufte Links können sogar schaden.

Praxis-Tipp: Gute Quellen für KMU: Verbände, Partnerbetriebe, lokale Medien, Branchenverzeichnisse und Gastbeiträge.

SEO & Sichtbarkeit
BetreffzeileEntscheidet: öffnen oder löschen.

Die Zeile, die im Posteingang zuerst sichtbar ist. Zusammen mit dem Preheader, der kurzen Vorschauzeile daneben, entscheidet sie, ob eine E-Mail geöffnet wird.

Praxis-Tipp: Kurz, konkret und neugierig machend. Teste zwei Varianten gegeneinander.

E-Mail
Brand GuideDas Regelbuch deiner Marke.

Ein Dokument, das Logo-Varianten, Farbwerte, Schriften, Bildsprache, Tonalität sowie Dos und Don'ts festhält. Damit arbeiten alle, ob intern, Agentur oder Druckerei, mit denselben Regeln.

Strategie & Branding
BrandingWie man dich erkennt und was man fühlt.

Der Aufbau einer Marke mit Name, Logo, Farben, Schrift, Sprache, Bildwelt und Haltung. Gutes Branding sorgt dafür, dass man dich wiedererkennt und dir vertraut, bevor man dich persönlich kennt.

Strategie & Branding
BriefingDie Auftragsbeschreibung.

Ein Dokument, das Ziel, Zielgruppe, Botschaft, Format, Termin und Budget für einen Inhalt oder eine Kampagne festhält. Ein gutes Briefing spart Korrekturschlaufen, egal ob für Fotografin, Agentur oder KI.

Content
Call-to-ActionDer Satz, der sagt: Jetzt du!

Eine klare Handlungsaufforderung wie «Lass uns kennenlernen» oder «Jetzt anmelden», meist als Button. Ohne CTA wissen Besucher nicht, was sie als Nächstes tun sollen.

Praxis-Tipp: Ein Haupt-CTA pro Seite, gut sichtbar und konkret formuliert.

Website & Conversion
CMSDas System hinter deiner Website.

Content Management System wie WordPress, Wix, Squarespace oder Webflow. Damit pflegst du Texte, Bilder und Seiten selbst, ohne programmieren zu müssen.

Website & Conversion
Community ManagementAntworten, zuhören, dranbleiben.

Die Pflege des Austauschs mit deiner Community: Kommentare und Nachrichten beantworten, Fragen aufnehmen, auf Kritik reagieren. Social Media ist ein Gespräch, kein Plakat.

Social Media
Content-MarketingHelfen statt schreien.

Eine Strategie, bei der du Kundinnen mit nützlichen Inhalten wie Artikeln, Videos, Newslettern oder Posts gewinnst statt mit lauter Werbung. Basis ist ein Plan: Welche Themen, für wen, auf welchem Kanal, mit welchem Ziel.

Praxis-Tipp: Ohne Redaktionsplan wird Content Marketing zum Zufallsprodukt. Erst der Plan, dann der Post.

Content
Content-PillarDeine drei bis fünf Themensäulen.

Die Hauptthemen, über die deine Marke regelmässig spricht, zum Beispiel Fachwissen, Einblicke hinter die Kulissen, Kundengeschichten und Haltung. Sie geben deinem Content eine klare Linie und machen die Planung einfacher.

Content
ConversionAus Besucher wird Kunde.

Eine gewünschte Handlung auf deiner Website oder in einer Kampagne: Anfrage, Kauf, Termin, Newsletter-Anmeldung oder Download. Was als Conversion zählt, legst du selbst fest.

Website & Conversion
Conversion RateWie viel Prozent mitmachen.

Der Anteil der Besucher, die eine Conversion auslösen. Bei 1000 Besuchern und 20 Anfragen liegt sie bei 2 Prozent. Sie zeigt, wie gut deine Website überzeugt.

Website & Conversion
Conversion-TrackingWissen, welche Anzeige wirklich bringt.

Die Messung, welche Kampagne, Anzeige oder welcher Suchbegriff zu einer Anfrage, Anmeldung oder einem Kauf geführt hat. Ohne Conversion-Tracking optimierst du auf Klicks statt auf Kunden.

Praxis-Tipp: Richte es ein, bevor du die erste Kampagne startest, nicht erst danach.

Online Werbung
Cookie-BannerDie Frage: Darf ich messen?

Das Fenster, in dem Besucher entscheiden, ob Statistik- und Marketing-Cookies wie Google Analytics oder Meta-Pixel laden dürfen. In der Schweiz gilt das Datenschutzgesetz (DSG). Sprichst du auch Menschen in der EU an, kommt die strengere DSGVO mit Einwilligung vor dem Laden dazu.

Praxis-Tipp: Lass deine Datenschutzerklärung und das Cookie-Setup einmal prüfen. Das schafft Vertrauen und schützt dich.

Website & Conversion
CopywritingTexte, die etwas bewirken.

Das Schreiben von Werbe- und Verkaufstexten mit einem klaren Ziel: Klick, Anfrage oder Kauf. Guter Copy spricht die Sprache der Zielgruppe, zeigt den Nutzen statt Eigenschaften und endet mit einer klaren Handlungsaufforderung.

Content
Core Web VitalsWie schnell und ruhig deine Seite ist.

Drei Messwerte von Google zur Nutzererfahrung: LCP (wie schnell der grösste Inhalt lädt, gut bis 2,5 Sekunden), INP (wie schnell die Seite auf Klicks reagiert, gut bis 200 Millisekunden) und CLS (wie stark das Layout beim Laden springt, gut bis 0,1). Sie fliessen ins Ranking ein.

Praxis-Tipp: Teste deine Website mit meinem Gratis-Tool Web-Vitals-Check unter Wissen → Tools.

SEO & Sichtbarkeit
Corporate DesignDas visuelle Erscheinungsbild.

Die festgelegten Gestaltungselemente einer Marke: Logo, Farben, Schriften, Bildstil, Layout-Regeln. Einheitlich eingesetzt sorgt es dafür, dass Website, Social Media und Visitenkarte wie aus einem Guss wirken.

Strategie & Branding
CPCWas ein Klick kostet.

Cost per Click: der Preis, den du pro Klick auf deine Anzeige zahlst. Er hängt von Konkurrenz, Gebot und Qualitätsfaktor ab. Wichtig ist nicht der tiefste CPC, sondern was dich am Ende ein Kunde kostet.

Online Werbung
CPLWas eine Anfrage kostet.

Cost per Lead: Werbekosten geteilt durch die Anzahl gewonnener Kontakte, zum Beispiel Anfragen oder Anmeldungen. Für Dienstleister oft die ehrlichste Kennzahl einer Kampagne.

Praxis-Tipp: Vergleiche den CPL mit dem Wert eines Neukunden. Dann weisst du, wie viel eine Anfrage kosten darf.

Online Werbung
CPMPreis pro 1000 Augenpaare.

Cost per Mille: die Kosten für 1000 Einblendungen deiner Anzeige. Typisch für Kampagnen, bei denen Bekanntheit das Ziel ist und nicht der sofortige Klick.

Online Werbung
CTRWie viele klicken wirklich?

Click-Through-Rate: der Anteil der Personen, die eine Anzeige oder einen Link sehen und auch anklicken. Sie zeigt, ob Botschaft, Bild und Zielgruppe zusammenpassen.

Online Werbung
Custom GPTDeine eigene, angelernte KI.

Ein KI-Assistent, der mit deinen Anweisungen, deinem Wissen und deinen Vorlagen eingerichtet ist, zum Beispiel für Posts in deiner Tonalität oder Antworten auf häufige Kundenfragen. Ähnliches gibt es als Projekte in Claude oder als Gems in Gemini.

Praxis-Tipp: Keine vertraulichen Kundendaten hochladen, ohne die Datenschutzeinstellungen des Tools zu kennen.

KI
Customer JourneyDer Weg vom ersten Kontakt bis zum Kauf.

Alle Schritte, die eine Person durchläuft, vom ersten Kontakt mit deiner Marke über Vergleich und Entscheidung bis zum Kauf und zur Weiterempfehlung. Wer die Journey kennt, weiss, wo welche Inhalte gebraucht werden.

Strategie & Branding
Double-Opt-inZweimal Ja sagen.

Nach der Anmeldung bekommt die Person eine E-Mail mit einem Bestätigungslink und ist erst nach dem Klick auf der Liste. So ist belegt, dass sie wirklich will. In der EU ist das faktisch Standard, und auch in der Schweiz ist es der sichere Weg.

E-Mail
E-E-A-TKann ich dir glauben?

Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness: die Kriterien, mit denen Google die Qualität von Inhalten beurteilt. Echte Erfahrung, eine erkennbare Person mit Fachwissen, Referenzen und transparente Angaben zum Unternehmen stärken das Vertrauen.

Praxis-Tipp: Zeig, wer hinter den Inhalten steht: Autorenangabe, Über-mich-Seite, Fallbeispiele und Kundenstimmen.

SEO & Sichtbarkeit
E-Mail-AutomationE-Mails, die von selbst losgehen.

Vorbereitete E-Mails, die automatisch durch ein Ereignis ausgelöst werden: Anmeldung, Download, Kauf oder Geburtstag. Einmal aufgesetzt, pflegen sie Kontakte, ohne dass du jedes Mal daran denken musst.

E-Mail
Employer BrandingMarketing für Fachkräfte.

Der Aufbau eines attraktiven Arbeitgeberimages, um passende Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Gerade für KMU im Fachkräftemangel ein wichtiges Marketingthema.

Strategie & Branding
EngagementLikes, Kommentare, Shares und Co.

Alle Interaktionen mit deinem Inhalt: Likes, Kommentare, Speichern, Teilen, Klicks. Kommentare, Speichern und Teilen zeigen echtes Interesse und werden von den Algorithmen stärker gewichtet als ein schneller Like.

Social Media
Engagement-RateWie stark dein Publikum reagiert.

Die Interaktionen im Verhältnis zur Reichweite oder zur Anzahl Follower, angegeben in Prozent. Sie ist aussagekräftiger als die reine Followerzahl, weil sie zeigt, ob deine Inhalte wirklich ankommen.

Praxis-Tipp: Vergleiche die Rate über die Zeit und zwischen deinen Formaten, nicht mit grossen Marken.

Social Media
Evergreen ContentInhalte, die nicht alt werden.

Inhalte, die über Monate und Jahre relevant bleiben, zum Beispiel Anleitungen, Grundlagenartikel oder FAQ. Sie bringen langfristig Besucher über Google, ganz im Gegensatz zu tagesaktuellen Posts.

Content
Featured SnippetPlatz 0 bei Google.

Ein hervorgehobenes Antwortfeld ganz oben in den Suchergebnissen, das einen Textausschnitt, eine Liste oder eine Tabelle von einer Website zeigt. Google wählt dafür Inhalte, die eine Frage kurz und präzise beantworten.

SEO & Sichtbarkeit
Fractional CMOMarketingleitung auf Teilzeit.

Eine erfahrene Marketingleitung, die für einige Tage pro Monat im Mandat für ein Unternehmen arbeitet. KMU bekommen so strategische Führung im Marketing, ohne eine Vollzeitstelle zu schaffen.

Strategie & Branding
FunnelVom «Hä?» zum «Hey, kaufen wir!»

Das Trichtermodell: aufmerksam werden, sich interessieren, vergleichen, entscheiden. Auf jeder Stufe springen Menschen ab. Der Funnel zeigt, wo du nachhelfen kannst und welche Inhalte auf welcher Stufe gebraucht werden.

Strategie & Branding
Generative KIKI, die Neues erschafft.

KI-Systeme, die Texte, Bilder, Videos oder Musik erzeugen, zum Beispiel ChatGPT, Claude, Gemini oder Midjourney. Im Marketing ideal für Entwürfe, Ideen und Varianten, aber immer mit menschlicher Kontrolle.

KI
GEODamit ChatGPT dich kennt.

Generative Engine Optimization sorgt dafür, dass deine Marke in KI-Antworten von ChatGPT, Perplexity, Gemini oder Googles KI-Übersichten genannt und verlinkt wird. KI-Systeme bevorzugen Quellen mit klaren Aussagen, nachvollziehbarer Expertise und Erwähnungen auf anderen vertrauenswürdigen Seiten.

Praxis-Tipp: Frag ChatGPT oder Perplexity, wen sie für dein Angebot in deiner Region empfehlen. Taucht dein Name nicht auf, ist das dein Startpunkt.

SEO & Sichtbarkeit
Google AdsGanz oben bei Google, gegen Bezahlung.

Die Werbeplattform von Google für Anzeigen in der Suche, auf YouTube, in Gmail und auf Partnerwebsites. Du bestimmst, bei welchen Suchbegriffen, in welcher Region und mit welchem Tagesbudget du erscheinst, und zahlst bei Suchanzeigen meist pro Klick.

Praxis-Tipp: Mit meinem Gratis-Tool Google-Ads-Vorschau siehst du, wie deine Anzeige aussieht, bevor du sie schaltest.

Online Werbung
Google Analytics 4Die Statistik deiner Website.

Das Gratis-Analysetool von Google. Es zeigt, woher Besucher kommen, welche Seiten sie ansehen und welche Conversions sie auslösen. Es braucht eine Einwilligung der Besucher und eine Erwähnung in der Datenschutzerklärung.

Website & Conversion
Google Search ConsoleDas Cockpit für deine Google-Sichtbarkeit.

Ein Gratis-Tool von Google. Es zeigt, für welche Suchbegriffe deine Website erscheint, wie oft sie angeklickt wird, welche Seiten indexiert sind und wo technische Probleme bestehen.

Praxis-Tipp: Eines der ersten Tools, das jede Website eingerichtet haben sollte.

SEO & Sichtbarkeit
Google UnternehmensprofilDein Schaufenster auf Google Maps.

Der kostenlose Eintrag in Google Maps und in der Suche, mit Adresse, Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen und Bewertungen. Für lokale KMU ist er oft der wichtigste Hebel überhaupt, weil er bei Suchen mit Ortsbezug ganz oben erscheint.

Praxis-Tipp: Beantworte jede Bewertung, auch die kritischen. Das sehen alle späteren Interessenten.

SEO & Sichtbarkeit
HalluzinationWenn die KI selbstbewusst erfindet.

Eine Antwort, die überzeugend klingt, aber falsch ist, etwa erfundene Zahlen, Quellen oder Zitate. Das passiert, weil Sprachmodelle wahrscheinliche Formulierungen erzeugen und nicht Fakten nachschlagen.

Praxis-Tipp: Zahlen, Namen und Quellen aus KI-Texten immer prüfen, bevor sie veröffentlicht werden.

KI
HashtagDas #Etikett für deinen Post.

Ein Schlagwort mit Raute, das einen Beitrag einem Thema zuordnet. Heute verstehen die Plattformen Inhalte vor allem über Text, Bild und Untertitel. Hashtags sind deshalb nur noch ein kleines Zusatzsignal.

Praxis-Tipp: Drei bis fünf passende Hashtags reichen. Ein klarer Text in der Caption bringt mehr.

Social Media
HeatmapWo geklickt und gescrollt wird.

Eine farbige Darstellung, die zeigt, wo Besucher auf einer Seite klicken, wie weit sie scrollen und was sie übersehen. Hilfreich, um Buttons und Inhalte richtig zu platzieren.

Website & Conversion
HookDer Haken, der hängen bleibt.

Der erste Satz, die erste Zeile oder die ersten Sekunden eines Inhalts, die zum Weiterlesen oder Weiterschauen bringen. Ohne guten Hook scrollen die meisten einfach weiter.

Praxis-Tipp: Starte mit dem Problem deiner Zielgruppe, nicht mit dir.

Content
Human in the LoopDer Mensch hat das letzte Wort.

Ein Prinzip, bei dem KI vorbereitet und ein Mensch prüft, korrigiert und freigibt, bevor etwas veröffentlicht oder versendet wird. So verbindest du Tempo mit Qualität und Verantwortung.

KI
ImpressionenWie oft dein Beitrag angezeigt wurde.

Die Gesamtzahl aller Einblendungen eines Inhalts. Sieht eine Person deinen Post dreimal, sind das drei Impressionen, aber nur eine Person Reichweite.

Social Media
IndexierungGoogle nimmt deine Seite ins Archiv auf.

Bevor eine Seite in den Suchergebnissen erscheinen kann, muss Google sie finden (crawlen) und in den Index aufnehmen. Seiten mit «noindex», fehlerhaften Weiterleitungen oder ohne Verlinkung landen oft nicht im Index.

Praxis-Tipp: In der Google Search Console siehst du, welche Seiten indexiert sind und welche nicht.

SEO & Sichtbarkeit
Influencer-MarketingAndere erzählen von dir.

Zusammenarbeit mit Personen, die eine treue Community haben und dein Angebot glaubwürdig vorstellen. Für KMU sind oft Micro-Influencer mit kleiner, aber lokaler oder fachlich passender Followerschaft spannender als grosse Namen.

Praxis-Tipp: Bezahlte Kooperationen müssen als Werbung gekennzeichnet sein.

Social Media
Interne VerlinkungWegweiser auf deiner eigenen Website.

Links von einer Seite deiner Website auf eine andere. Sie helfen Besuchern, weiterzulesen, und zeigen Google, welche Seiten zusammengehören und welche besonders wichtig sind.

Praxis-Tipp: Verlinke aus jedem Blogartikel auf die passende Leistungsseite, mit einem sprechenden Linktext statt «hier klicken».

SEO & Sichtbarkeit
KarussellMehrere Bilder zum Durchwischen.

Ein Beitrag mit mehreren Bildern oder Slides, durch die man wischt. Ideal für Anleitungen, Checklisten und Vorher-nachher. Karussells werden oft gespeichert, und das ist ein starkes Signal für den Algorithmus.

Praxis-Tipp: Mit meinem Gratis-Tool Carousel- & Grid-Cutter zerschneidest du ein Bild passgenau in Slides.

Social Media
KeywordWas deine Kunden googeln.

Ein Keyword ist der Suchbegriff, den Menschen in Google eingeben, zum Beispiel «Treuhand Zug». Jede wichtige Seite deiner Website sollte ein Hauptkeyword haben und dieses im Titel, in der Hauptüberschrift und im Text natürlich verwenden.

Praxis-Tipp: Schreib in der Sprache deiner Kundinnen, nicht in deiner Fachsprache. Sie suchen «Buchhaltung abgeben», nicht «Outsourcing Finanzprozesse».

SEO & Sichtbarkeit
KI-AgentEin digitaler Mitarbeiter mit Auftrag.

Ein KI-System, das ein Ziel bekommt und selbstständig die nötigen Schritte ausführt: recherchieren, Tools bedienen, Daten auswerten, Entwürfe erstellen. Es arbeitet innerhalb klar definierter Regeln und Zugriffe.

KI
KI-ÜbersichtGoogle antwortet selbst, mit KI.

Bei vielen Suchanfragen zeigt Google über den Treffern eine von KI erstellte Zusammenfassung mit Quellenlinks (AI Overviews). Wer dort als Quelle erscheint, gewinnt Sichtbarkeit, auch wenn weniger Menschen klicken.

Praxis-Tipp: Hier zahlen sich GEO und AEO aus: klare Antworten, echte Expertise, gute Struktur.

SEO & Sichtbarkeit
KlickrateWie viele haben wirklich geklickt?

Der Anteil der Empfänger, die mindestens einen Link in deiner E-Mail angeklickt haben. Sie zeigt, ob Inhalt und Angebot wirklich interessieren.

E-Mail
KPIDie Zahl, die zählt.

Key Performance Indicator: eine Kennzahl, an der du misst, ob ein Ziel erreicht wird, zum Beispiel Anfragen pro Monat, Kosten pro Lead oder Newsletter-Anmeldungen. Lieber drei sinnvolle KPIs als ein Zahlenfriedhof.

Strategie & Branding
LandingpageEine Seite, ein Ziel.

Eine Seite, die für eine bestimmte Kampagne oder ein Angebot gebaut ist und genau eine Handlung auslösen soll. Ohne Ablenkung durch Menüs und andere Themen, mit klarem Nutzen und einer Handlungsaufforderung.

Website & Conversion
LeadJemand, der die Hand gehoben hat.

Ein Kontakt, der Interesse an deinem Angebot gezeigt und seine Daten hinterlassen hat, zum Beispiel per Anfrage, Download oder Anmeldung. Noch kein Kunde, aber auf dem Weg dahin.

Strategie & Branding
Lead MagnetGeschenk gegen E-Mail-Adresse.

Ein Gratis-Inhalt wie Checkliste, Vorlage, Guide oder Mini-Kurs, den man gegen die E-Mail-Adresse erhält. Je konkreter er ein Problem deiner Zielgruppe löst, desto mehr Anmeldungen bringt er.

E-Mail
LinkedIn AdsWerbung für Entscheider im Business.

Anzeigen auf LinkedIn, mit denen du nach Branche, Funktion, Firmengrösse oder Unternehmen eingrenzen kannst. Pro Klick meist teurer als auf anderen Plattformen, dafür im B2B oft sehr treffsicher.

Online Werbung
LLMDas Hirn hinter ChatGPT.

Large Language Model: ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde und Sprache versteht und erzeugt. Es berechnet wahrscheinliche Antworten, es weiss nicht im eigentlichen Sinn. Deshalb immer gegenlesen.

KI
Local SEOGefunden werden, wo du bist.

Optimierung für Suchanfragen mit Ortsbezug wie «Coiffeur Zug» oder «Treuhand in der Nähe». Entscheidend sind ein vollständiges Google Unternehmensprofil, Bewertungen, einheitliche Firmenangaben im Netz und Seiten mit Bezug zu deiner Region.

SEO & Sichtbarkeit
Long-Tail-KeywordLange Suche, klare Absicht.

Ein Suchbegriff aus mehreren Wörtern wie «Social-Media-Beratung für KMU in Luzern». Er wird seltener gesucht als ein allgemeiner Begriff, aber die Suchenden wissen genau, was sie wollen. Dadurch ist die Konkurrenz kleiner und die Chance auf eine Anfrage grösser.

Praxis-Tipp: Für kleinere Unternehmen sind Long-Tail-Keywords meist der realistischere Weg auf Seite 1.

SEO & Sichtbarkeit
Lookalike AudienceMehr Leute wie deine besten Kunden.

Eine Zielgruppe, die eine Werbeplattform anhand bestehender Kunden oder Website-Besucher berechnet. Die Plattform sucht Menschen mit ähnlichen Merkmalen und Verhalten.

Online Werbung
Marketing-MixDie Stellschrauben im Überblick.

Das Zusammenspiel von Produkt, Preis, Vertrieb und Kommunikation (die vier P: Product, Price, Place, Promotion). Marketing ist mehr als Werbung: Auch Angebot und Preis entscheiden über Erfolg.

Strategie & Branding
MarketingstrategieDer Plan hinter allem.

Die Grundlage, die festlegt, wen du erreichen willst, mit welcher Botschaft, über welche Kanäle, mit welchem Budget und an welchen Zahlen du den Erfolg misst. Ohne Strategie sind Massnahmen Einzelaktionen ohne Richtung.

Praxis-Tipp: Eine gute Strategie passt auf wenige Seiten und wird jedes Jahr überprüft.

Strategie & Branding
Meta AdsWerbung auf Instagram und Facebook.

Bezahlte Anzeigen auf Instagram, Facebook, Messenger und im Meta-Netzwerk. Du erreichst Menschen nach Interessen, Alter, Ort oder Verhalten, statt wie bei Google nach Suchbegriffen.

Online Werbung
Meta-DescriptionDer Werbetext unter dem Link.

Die kurze Beschreibung unter dem Titel in den Suchergebnissen, idealerweise 140 bis 160 Zeichen. Sie beeinflusst das Ranking nicht direkt, aber ob jemand klickt. Fehlt sie, wählt Google selbst einen Textausschnitt.

Praxis-Tipp: Formuliere sie wie eine kleine Anzeige: Nutzen nennen, Vertrauen geben, zum Klick einladen.

SEO & Sichtbarkeit
Meta-TitleDie Überschrift in Google.

Der Seitentitel, den Google als blauen Link in den Suchergebnissen anzeigt. Er ist einer der wichtigsten Hinweise darauf, worum es auf der Seite geht. Ideal sind etwa 50 bis 60 Zeichen mit dem Hauptkeyword möglichst weit vorne.

SEO & Sichtbarkeit
Negative KeywordsWofür du sicher nicht erscheinen willst.

Suchbegriffe, bei denen deine Anzeige ausdrücklich nicht erscheinen soll, zum Beispiel «gratis», «Job» oder «Ausbildung». Sie verhindern teure Klicks von Menschen, die gar nichts kaufen wollen.

Online Werbung
NewsletterDein direkter Draht ins Postfach.

Regelmässige E-Mails an Menschen, die sich bewusst dafür angemeldet haben. Kein Algorithmus entscheidet, wer ihn sieht, und die Liste gehört dir, unabhängig von Instagram und Co.

E-Mail
ÖffnungsrateWie viele haben reingeschaut?

Der Anteil der Empfänger, die eine E-Mail geöffnet haben. Seit Apple Mail Öffnungen aus Datenschutzgründen teilweise automatisch auslöst, ist dieser Wert zu hoch. Die Klickrate ist meist der verlässlichere Wert.

E-Mail
OrganischReichweite ohne Werbebudget.

Alles, was ohne bezahlte Anzeigen passiert: normale Posts, Stories oder unbezahlte Google-Treffer. Organisch kostet kein Mediabudget, braucht aber Zeit, Konstanz und gute Inhalte.

Social Media
Performance MaxEine Kampagne, alle Google-Kanäle.

Ein Kampagnentyp in Google Ads, der Anzeigen automatisch über Suche, YouTube, Display, Gmail, Maps und Discover verteilt. Google steuert Gebote und Platzierungen mit KI. Das spart Arbeit, gibt aber weniger Einblick und Kontrolle.

Praxis-Tipp: Funktioniert nur gut mit sauberem Conversion-Tracking und guten Bildern und Texten.

Online Werbung
PersonaDeine Wunschkundin mit Namen.

Ein greifbares, fiktives Profil einer typischen Kundin mit Alltag, Zielen, Fragen, Einwänden und bevorzugten Kanälen. Hilft, Inhalte für einen echten Menschen zu schreiben statt für «alle».

Strategie & Branding
Personal BrandingDu als Marke.

Der gezielte Aufbau deiner Person als erkennbare Expertin oder erkennbarer Experte, zum Beispiel über LinkedIn, Vorträge oder Fachbeiträge. Besonders für Selbständige wichtig, denn Menschen kaufen von Menschen.

Strategie & Branding
PositionierungWofür du stehst und für wen.

Die bewusste Entscheidung, für welche Zielgruppe, mit welchem Angebot und mit welchem Unterschied du im Kopf deiner Kunden einen Platz einnimmst. Klar positioniert heisst nicht klein, sondern unverwechselbar.

Strategie & Branding
PromptWas du der KI sagst.

Die Anweisung an ein KI-Tool. Je klarer Rolle, Kontext, Ziel, Zielgruppe, Format und Beispiele, desto besser das Resultat.

Praxis-Tipp: Gib der KI deinen Brand Guide und zwei Beispieltexte mit. Dann klingt das Ergebnis nach dir.

KI
QualitätsfaktorGoogles Schulnote für deine Anzeige.

Eine Bewertung von 1 bis 10 in Google Ads, die zeigt, wie gut Keyword, Anzeigentext und Landingpage zusammenpassen. Ein hoher Qualitätsfaktor sorgt für bessere Positionen bei tieferen Klickpreisen.

Online Werbung
RedaktionsplanWer postet was, wann und wo.

Ein Kalender, in dem Themen, Formate, Kanäle, Verantwortliche und Veröffentlichungstermine festgehalten sind. Er sorgt dafür, dass du regelmässig sichtbar bist, ohne jede Woche neu überlegen zu müssen.

Praxis-Tipp: Plane einen Monat im Voraus und halte Saisonthemen und Anlässe fest.

Content
ReelKurzvideo im Hochformat.

Ein vertikales Kurzvideo auf Instagram oder Facebook, vergleichbar mit TikTok und YouTube Shorts. Reels werden auch Menschen gezeigt, die dir noch nicht folgen, und eignen sich deshalb besonders, um neue Leute zu erreichen.

Praxis-Tipp: Die ersten zwei Sekunden entscheiden: mit einer Frage, einer Behauptung oder einem Bild einsteigen, das neugierig macht.

Social Media
ReichweiteWie viele dich gesehen haben.

Die Anzahl unterschiedlicher Personen, die einen Inhalt mindestens einmal gesehen haben. Nicht verwechseln mit Impressionen.

Social Media
RepurposingEinmal erstellen, mehrfach nutzen.

Bestehende Inhalte in andere Formate umwandeln: aus einem Blogartikel werden ein Karussell, drei LinkedIn-Posts, ein Newsletter und ein Reel. So holst du mehr aus jeder Idee heraus, ohne ständig neu anfangen zu müssen.

Content
Responsive DesignSieht auf jedem Gerät gut aus.

Eine Website passt sich automatisch an Bildschirmgrösse und Gerät an, vom Smartphone bis zum grossen Monitor. Heute kommt meist der grössere Teil der Besucher mobil, und Google bewertet die mobile Version.

Website & Conversion
RetargetingHey, du warst doch schon mal da!

Werbung für Menschen, die schon auf deiner Website waren oder mit deinen Inhalten interagiert haben. Sie erinnert sie an dich und holt Unentschlossene zurück. Dafür braucht es ein Tracking-Pixel und eine saubere Einwilligung.

Online Werbung
ROASWas kommt pro Werbefranken zurück?

Return on Ad Spend: Umsatz aus Werbung geteilt durch die Werbeausgaben. Ein ROAS von 4 bedeutet, dass jeder Werbefranken vier Franken Umsatz bringt. Das ist Umsatz, nicht Gewinn. Ob es sich lohnt, hängt von deiner Marge ab.

Online Werbung
SEABezahlte Plätze in der Suche.

Search Engine Advertising: Anzeigen in Suchmaschinen, meist über Google Ads. Sie erscheinen sofort über den organischen Treffern, aber nur solange Budget fliesst. SEO ist der langsamere, dafür nachhaltige Weg.

Online Werbung
SegmentierungNicht allen das Gleiche schicken.

Die Aufteilung deiner Kontaktliste nach Merkmalen wie Interessen, Branche, Kaufverhalten oder Region. So bekommt jede Gruppe Inhalte, die für sie wirklich relevant sind.

E-Mail
SEODamit Google dich findet.

Search Engine Optimization ist die Optimierung deiner Website für die organischen, also unbezahlten Suchergebnisse. Sie stützt sich auf drei Bereiche: Technik (Ladezeit, Indexierung, Mobile), Inhalte (passend zur Suchintention) und Autorität (Verlinkungen, Erwähnungen, Bewertungen).

Praxis-Tipp: SEO wirkt nicht sofort. Rechne mit mehreren Monaten, bis neue Inhalte gut ranken. Dafür hält die Wirkung an, wenn kein Budget mehr fliesst.

SEO & Sichtbarkeit
SERPDie Google-Ergebnisseite.

Search Engine Results Page: die Seite, die Google nach einer Suche anzeigt. Neben den klassischen Treffern erscheinen dort Anzeigen, die Karte mit Unternehmen, KI-Übersichten, Bilder, Videos und «Ähnliche Fragen».

SEO & Sichtbarkeit
Social SellingVerkaufen über Beziehungen.

Der gezielte Aufbau von Kontakten und Vertrauen über soziale Netzwerke, besonders auf LinkedIn. Statt kalt anzurufen, zeigst du Fachwissen, kommentierst und vernetzt dich, bis aus Kontakten Gespräche werden.

Social Media
SparringIdeen boxen, auf Augenhöhe.

Strategischer Austausch, bei dem jemand von aussen mitdenkt, kritisch nachfragt und auch mal widerspricht. Du triffst die Entscheidungen, bekommst aber eine fundierte zweite Meinung. Genau das, was ich mit dir mache.

Strategie & Branding
StoryInhalt, der nach 24 Stunden verschwindet.

Kurze Bilder oder Videos auf Instagram, Facebook oder WhatsApp, die nach einem Tag wieder weg sind. Stories eignen sich für Einblicke hinter die Kulissen, Umfragen und Fragen, vor allem für Menschen, die dir schon folgen.

Social Media
StorytellingGeschichten statt Aufzählungen.

Inhalte als Geschichte erzählen: mit einer Person, einem Problem, einem Wendepunkt und einer Lösung. Geschichten bleiben besser im Kopf als Fakten und wecken Emotionen.

Content
Strukturierte DatenBeipackzettel für Suchmaschinen.

Zusätzlicher Code nach dem Standard von Schema.org, der Suchmaschinen und KI-Tools erklärt, was auf einer Seite steht: ein Unternehmen mit Adresse, eine FAQ, eine Veranstaltung oder eine Bewertung. Damit sind auch erweiterte Darstellungen in den Suchergebnissen möglich.

SEO & Sichtbarkeit
SuchintentionWas die Person wirklich will.

Hinter jeder Suche steckt eine Absicht: sich informieren («was ist SEO»), etwas finden («Fabienne Schneider Marketing») oder etwas kaufen beziehungsweise buchen («Marketingberatung Zug»). Google zeigt die Seiten, die diese Absicht am besten erfüllen.

Praxis-Tipp: Schau dir die Top-10 bei Google für dein Keyword an. Ratgeber oder Angebotsseiten? Genau diese Art Seite brauchst du auch.

SEO & Sichtbarkeit
TonalitätWie deine Marke klingt.

Die Art, wie deine Marke spricht: per Du oder Sie, locker oder seriös, witzig oder sachlich (englisch Tone of Voice). Eine klare Tonalität macht Texte wiedererkennbar, auch ohne Logo.

Strategie & Branding
TouchpointJeder Moment, in dem man dich trifft.

Jeder Berührungspunkt mit deiner Marke: Google-Treffer, Instagram-Post, Website, Visitenkarte, Telefonat, Rechnung. Jeder Touchpoint prägt das Bild, das man von dir hat.

Strategie & Branding
Tracking-PixelEin unsichtbarer Zähler.

Ein kleines Code-Stück von Meta, Google oder LinkedIn auf deiner Website. Es misst, was nach einem Anzeigenklick passiert, und ermöglicht Retargeting. Es darf nur mit Einwilligung der Besucher laden.

Online Werbung
UIWie es aussieht.

User Interface: die sichtbare Oberfläche mit Layout, Farben, Schriften, Buttons und Icons. UI ist ein Teil der UX. Schön allein reicht nicht, es muss auch verständlich sein.

Website & Conversion
User Generated ContentInhalte von deinen Kunden.

Fotos, Videos, Bewertungen oder Posts, die Kundinnen über dein Angebot erstellen. UGC wirkt besonders glaubwürdig, weil es nicht von dir selbst kommt.

Praxis-Tipp: Frag vor dem Teilen immer um Erlaubnis und nenne die Urheberin.

Content
USPWarum du und nicht die anderen?

Unique Selling Proposition: das Merkmal, das dich klar von der Konkurrenz unterscheidet und für deine Kunden einen echten Nutzen hat. Wenn du ihn nicht in einem Satz sagen kannst, kennt ihn auch dein Kunde nicht.

Strategie & Branding
UTM-ParameterNamensschild für deine Links.

Kleine Zusätze am Ende eines Links, zum Beispiel ?utm_source=newsletter&utm_campaign=herbst. Damit siehst du in Google Analytics genau, welcher Newsletter, Post oder welche Kampagne Besucher gebracht hat.

Website & Conversion
UXWie es sich anfühlt.

User Experience: das gesamte Erlebnis beim Nutzen einer Website, von der Ladezeit über die Navigation bis zum Ausfüllen eines Formulars. Gute UX bedeutet: Man findet, was man sucht, ohne nachzudenken.

Website & Conversion
WettbewerbsanalyseWas machen die anderen?

Der systematische Blick auf Mitbewerber: Angebot, Preise, Positionierung, Website, Kanäle und Auftritt. Sie zeigt Lücken, in denen du dich abheben kannst.

Strategie & Branding
WillkommensstreckeDer erste Eindruck im Postfach.

Eine automatische Serie von zwei bis fünf E-Mails nach der Anmeldung. Sie stellt dich vor, liefert das Versprochene und zeigt, was als Nächstes kommt. Neue Abonnenten öffnen diese Mails besonders häufig.

E-Mail
Workflow-AutomatisierungWiederkehrendes läuft von allein.

Die Verknüpfung von Tools, damit Abläufe automatisch passieren, zum Beispiel neue Anfrage → Eintrag im CRM → Willkommensmail → Erinnerung an dich. Tools wie Zapier, Make oder n8n verbinden dafür Apps, zunehmend auch mit KI-Schritten.

KI
Zero-Click-SucheGesucht, gefunden, nicht geklickt.

Eine Suche, bei der die Person die Antwort direkt auf der Google-Seite bekommt und auf keinen Treffer klickt, etwa über die KI-Übersicht, ein Featured Snippet oder das Unternehmensprofil. Sichtbarkeit wird damit wichtiger als reine Klickzahlen.

SEO & Sichtbarkeit
ZielgruppeNicht alle. Die Richtigen.

Die Menschen oder Unternehmen, die du mit deinem Angebot erreichen willst, beschrieben nach Merkmalen wie Branche, Grösse, Region, Bedürfnissen und Problemen. Je klarer du sie kennst, desto einfacher wird jede Marketing-Entscheidung.

Strategie & Branding
ZustellbarkeitKommt die Mail an oder landet sie im Spam?

Wie zuverlässig deine E-Mails im Posteingang statt im Spam-Ordner landen. Entscheidend sind die technischen Einträge SPF, DKIM und DMARC bei deiner Domain, eine gepflegte Liste und Inhalte, mit denen Empfänger interagieren.

Praxis-Tipp: Gmail und Yahoo verlangen seit 2024 von grösseren Versendern eine korrekte Authentifizierung. Lass das einmal sauber einrichten.

E-Mail

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Immer noch Hä?

Kein Problem. In einem Erstgespräch übersetze ich dir, was davon für dein Business wirklich zählt.

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